Bao, Bao, Bao!

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Bao haben mir schon öfters während der Arbeit das Leben gerettet: Wie Elbenbrot machen die Dinger gut satt und bisweilen bilde ich mir ein mit deren Verzehr einige Level hochgeboostet zu werden.
Bao sind helle Dampfbrötchen mit einer herzhaften oder süßen Füllung – und gar nicht so schwer nachzukochen! =)

 

Zutaten:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Packung Mehl
  • 250 Milliliter Reismilch
  • 1 Esslöffel Öl
  • 6 Esslöffel Zucker
  • 400 Gramm Seitan
    (Seitan Medaillons von Alnatura)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 2 Esslöffel Scharfe Bohnen- oder Hoisinsauce
  • Chili
  • Salz
  • Pfeffer

 

Zubereitung:

Den Reismilch mit dem Öl und 5 Esslöffeln Zucker aufwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und in der Zwischenzeit das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Den Essig zu der Flüssigkeit geben, das Ganze über das Mehl gießen, alles kräftig verkneten und danach eine Stunde gehen lassen.

Für die Füllung den Seitan und die Zwiebeln klein würfeln.  In einem Gefäß die Sauce (bestehend aus 2 Esslöffeln Sojasauce, 2 Esslöffeln Scharfe Bohnen- oder Hoisinsauce und einem Esslöffel Zucker) zusammen mischen und mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken.
Die Zwiebeln erstmal andünsten, den Seitan mit der Sauce dazu geben und alles für fünf Minuten erwärmen. Die Füllung beiseite stellen und abkühlen lassen.

Ach so, ich hoffe ihr habt etwas mit dem ihr das Ganze dämpfen könnt?
Ideal wäre ein Dampfeinsatz für den Reiskocher oder Topf. Ansonsten kann man auch behelfsmäßig Wasser in einem Topf erhitzen, eine stabile Schüssel reinstellen, oben drauf einen Teller, der den Dampf auch passieren lassen sollte, die Bao darauf zum Dämpfen packen und den Topf zudecken.

Weiter im Text:
Für das Dampfgut werden noch 16 Handtellergroße Scheiben aus Backpapier benötigt – damit der Boden nicht anpappt. =)
Den Teig nach der Ruhezeit kurz durchkneten und in 16 Stücke abteilen. Die einzelnen Stücke erstmal zu Kugeln formen und danach dünn ausrollen. In die Mitte 1 1/2 Esslöffel der Seitan-Zwiebel-Mischung setzen, die Ränder hochklappen, zusammendrücke und zu einer kleinen Spitze verzwirbeln. Auf einer Backpapierscheibe platzieren und für eine Viertelstunde in den Dampf damit! Beim Dämpfen sollten die Bao nicht zu nahe bei einander stehen, da diese noch etwas größer werden.

Die Bao lassen sich auch gut einfrieren, wobei man diese lieber ungedämpft in das Gefrierfach geben sollte (dann werden sie fluffiger =). Vor dem Verzehr sollten sie dafür etwas länger gedämpft werden, also für 20 Minuten.

Man kann die Füllung auch mit Glasnudeln ergänzen, nur Gemüse nehmen (Taro, Wasserkastanie, Karotten, Morcheln, Mini-Maiskolben, Champignons) oder statt herzhaft auf süß gehen (Rote Bohnen-Paste, Mungobohnen-Paste).

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Ach du Liebes Bisschen!

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Heute wird unsere Kategorie „Food Fight“ zuckersüß von dem Café „Liebes Bisschen“ entjungfert! Unter „Food Fight“ werden sowohl Orte vorgestellt an denen man sich den Bauch mit Leckereien vollschlagen kann, als auch Lebensmittel getestet, die man nicht unbedingt in jedem Supermarktregal findet.

Das „Liebes Bisschen“ liegt im Hamburger Schanzenviertel und ist nur ein paar Minuten von der Haltestelle „Sternschanze“ entfernt.
Es ist äusserst kompakt (mit 16 Personen könnte es schon seine Grenzen erreichen) und wartet mit einem charmanten Vintage-Mobilar auf, das so aussieht als ob es einem Flohmarkt entflohen wäre.
Dreht man beim Betreten des Cafés den Kopf nach links, fängt schon das Schlucken an sobald man die Cupcakes, Torten, Brownies und Kekse sieht, die wohlbehalten in ihren Glasgefängnissen sitzen. Eine vegane Auswahl gibt es daneben ebenso.

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Zarte Erdbeerhölle

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Ich zähle momentan (na gut, eigentlich seit Monaten) die verbleibende Zeit bis die Erdbeersaison wieder eingeläutet wird und man mit einem Körbchen das Erdbeerfeld stürmen kann, um sich mit anderen Konkurrenten um das rote Gut zu balgen, während dabei mindestens doppelte so viele Erdbeeren in den eigenen Mund als in den Korb wandern.
Bis dahin sind es noch gute fünf Monate…um mich selber aber schön zu kasteien und die innerliche Vorfreude wieder hoch zu jagen, habe ich beschlossen euch ein Rezept vorzustellen bei dem nach einem Gelage zwischen einem Schokomuffin und kleinen Früchten Erdbeerhügelchen herauskommen.

 

Zutaten für zwölf Stück:

  • 2 Eier
    Vegan: 1 Banane oder 160 Gramm Apfelmus ( Apfelmus hat keinen so starken Eigengeschmack wie die Banane )
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 80 Gramm Mehl
  • 2 gestrichene Teelöffel Backpulver
  • 80 Milliliter Öl
    Vegan: „Soja-Öl“ von Sojola
  • 125 Gramm Sauerrahm
    Vegan: „Soya Cuisine“ von Provamel
  • 250 Milliliter Schlagsahne
    Vegan: „Hulala Plus“ von Codap
  • 60 Gramm Kakaopulver
    Vegan: „Tiger Quick“ von Rapunzel
  • 2 Esslöffel geraspelte Schokolade
    Vegan: „Dairy Free Choco Chips“ von Sweet William
  • 60 Gramm gemahlene oder gehackte Haselnüsse
  • 200 Gramm Erdbeeren
    (Am besten mehr einplanen, damit man zwischendurch ordentlich naschen kann…)

 

Zubereitung:
Eier/Banane/Apfelmus, Zucker und Öl verrühren, schaumig schlagen und anschließend den Kakao dazu geben.
Das Mehl, Backpulver und die Haselnüsse miteinander vermischen und im nächsten Schritt unter den Teig heben. Das Ganze mit den Sauerrahm verrühren und anschließend in Muffinförmchen hineinfüllen. Den Teig bei 180° Grad für ungefähr eine halbe Stunde backen und danach gut abkühlen lassen.

Bei den erkalteten Muffins wird nun der obere Teil abgeschnitten und zerbröselt. Die Brösel mit den Schokoladenraspeln vermischen und erstmal beseite stellen.
Drei der Erdbeeren vierteln, zu dekorativen Zwecken einbehalten und den Rest zerstückeln. Die Schlagsahne steif schlagen, die Erdbeerstücke hinzu geben und auf die Muffins verteilen.
Die Sahne mit den Schokobröseln bedecken und zum Schluss ein Erdbeerviertel auf die Spitze setzen.

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Knobi-Spaghetti vs Weihnachtsvöllerei

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Weihnachten und Neujahr wären erstmal überstanden:
Man denke nur an die mutwillige Überfressung, der man sich angesichts der Weihnachtsstimmung hingegeben hat…der Bauch bedankt sich jedenfalls artig mit einer runderen Erscheinungsform und man selber möchte erstmal nur was einfaches bzw. weniger Opulentes kochen.
In dem Fall bietet sich die eher sommerliche Pasta-Variante an, die ruckzuck fertig ist und nicht ganz so schwer im Magen liegt wie eine Festtagsgans.
Einziger Nachteil: Der kräftige Knobi-Geruch, der einem nach dem Verzehr befällt und die Umgebung etwas quälen mag… =)

Zutaten:

  • 500 Gramm Spaghetti
    Vegan: Spaghetti semola von Rapunzel
  • 700 Gramm Kirschtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Kräuter nach eigenem Geschmack
  • 100 Gramm Pinienkerne
  • 250 Gramm geriebenen Parmesan
    Vegan: Vegi-Cheezly von Pural
  • 6 Esslöffel Öl

Zubereitung:
Spaghetti aufsetzen und in der Zwischenzeit das Gemüse schnippeln. Die Tomaten werden geviertelt und die Knoblauchzehen klein gehackt.
Die Tomatenstücke und den Knoblauch in einer Schüssel mischen, Öl, Kräuter und Parmesan hinzufügen und mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Ganze auf die frisch gekochten Spaghetti geben, gut vermischen und dann Guten Appo!

Wer Zeit hat, bereitet die Sauce einen Tag vorher schon zu und lässt es für einen kräftigeren Geschmack nachts im Kühlschrank durchziehen.

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BaKoSaTo Pfannkuchen – … BANANAAAAAAAA

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BaKoSaToBanana ist der Name unseres ersten Rezepts, daß wir aus den wilden Zutaten erstellt haben.

Die von euch gewählten Zutaten waren:

  • Bananen
  • Schokolade
  • Salami
  • Tomaten

Also machen wir mal etwas außergewöhnliche Pfannkuchen 😉 Continue reading

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Neues Projekt und neuer Spaß

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Kochen wie die Zombies? Wer Besucher des Blogs www.flyingtinkerbell.com ist, kennt die Kategorie in dem wir Rezepte vorstellen. Und jetzt ist diese Kategorie selbstständig geworden.

Die Idee zu diesem Blog entstand schon vor langer Zeit.

Also worum geht es hier? An jedem ersten und dritten Sonntag kommen neue Rezepte raus, die ihr selbst mitbestimmen könnt. Wie das geht? Wir geben euch Zutaten, von denen ihr 5 aussuchen könnt, und wir denken uns was lustiges aus.

Wir versuchen auch ein wenig Abwechslung mit hereinzubringen und werden abwechselnd normal ( mit alles ) , vegetarisch und vegan kochen. Ihr könnt die Reihenfolge beeinflußen indem ihr jetzt richtig abstimmt. 😉

Wieso nun diese Abwechslung? Wir haben angefangen privat bewußter zu essen und zu kochen . Das bedeutet, daß wir überwiegend vegetarisch / vegan kochen, aber auch mal tierische Produkte benutzen. Hierbei achten wir aber auch darauf wo diese herkommen.

Zusätzlich werden wir auch zwischendurch weitere Rezepte online stellen, dies aber nur in unregelmäßigen Abständen.

Wenn ihr uns bei diesem Projekt unterstützen wollt, dann flattr’t uns doch und vielleicht können wir euch irgendwann ein wenig mehr bieten und vielleicht auch mal das eine oder andere Event organisieren.

またね、
カトリン(^_−)−☆/Katrinschen☆〜(ゝ。∂)

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Cheeseburger fun – oder mein Lieblings-Veggieburger

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Meine Liebligns – Cheeseburger sind eigentlich kein echtes Rezept, trotzdem würde ich es euch heute mal vorstellen. :3 Diese sind schnell gemacht und wie schon der Überschrift zu entnehmen: Vegetarisch 😉

Wenn ihr die Burger nach 10-15 Minuten fertig gemacht habt, dann sieht das Endergebnis am Schluß so aus:

Ihr braucht für 2 Burger folgende Zutaten:

  • Berief Soja Fit – Art Schnitzel ( nehmt hier aber nicht die Burger Buletten, da die nicht annähernd so gut schmecken… zumindest nicht mir )
  • zwei Hamburger Brötchen
  • Käse nach Wahl ( ohne wird’s halt ein normaler Hamburger 😉 )
  • Remoulade
  • Röstzwiebeln
  • Ketchup

Wenn man möchte, können noch folgende Zutaten für den Cheeseburger hinzugefügt werden ( Hatte beim Fotos machen nur leider nichts davon zu Hause.)

  1. in Scheiben geschnittene Tomaten
  2. eine rote oder weiße Zwiebel
  3. eingelegte Gurkenscheiben

und so wird’s gemacht: Continue reading

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Mini-Quiche – oder große Kleinigkeiten

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Mini-Quiche sind DIE Antwort, wenn ihr nicht so viel Zeit habt und auf die Schnelle etwas auftischen wollt, dass trügerisch aufwendig aussieht, damit ihr euch in „Aaaah!“s und „Oooh!“s anderer Leute suhlen könnt.

Dabei  geht die Zubereitung recht fix und sie sind relativ unkompliziert zu machen. Und das tollste ist, daß sie nicht nur toll aussehen, sondern auch sehr lecker schmecken.

Als Zutaten benötigt Ihr für 16-20 Stück:

  • 200 Gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 70 Milliliter Milch
  • 100 Gramm Quark
  • 300 Gramm Schmand
  • ein Ei
  • eine Paprika
  • eine Zwiebel
  • eine Stange Lauch
  • 100 Gramm gewürfelten Speck
  • 100 Gramm geriebenen Käse
  • ein Teelöffel Salz
  • 5 Esslöffel Öl
  • ein Teelöffel Paprikapulver
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer

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Kochen wie die Goule – oder das Kochbuch ist hier :)

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Kochen gehört schon seit Ewigkeiten zu meinem Leben und es macht mir immer sehr viel Spaß zu kochen. Als ich damals auf z.B. der YukiCon in Stuttgart oder der JapAniManga Night in Winterthur gekocht habe, hatten wir mitunter den größten Spaß, den man in der Küche haben kann.
Schon seit einigen Jahren habe ich die bekloppte Idee ein Kochbuch zu schreiben, da immer wieder die Frage kommt „Wie machst du denn das oder jenes?“. Bis jetzt habe ich meine Rezepte nur mit euch, den Lesern meines Blogs, oder denjenigen mit denen ich zusammen gekocht habe geteilt.
Auf der ChisaiiCon 2012 hatte ich nun die Möglichkeit zwei Kochkurse zu geben, nahm die Gelegenheit beim Schopfe und habe die Rezepte, für die ChisaiiCon in diesem „Mini-Kochbuch“ niedergeschrieben.

Ihr könnt euch das Kochbuch hier nun kostenlos herunterladen. Wie ihr seht ist da unten aber ein kleiner „Spenden“-Button. Warum? Ich hab vor ein umfangreicheres Kochbuch zu schreiben. Das heißt dann auch, daß es deutlich mehr Rezepte geben wird, die dann auch bebildert sind. Und am liebsten würde ich die auch als richtiges Buch über BOD, zum Beispiel, herausbringen. Leider kostet das ein wenig Geld und etwas Unterstützung wäre schon recht cool :)

Kopiert das Kochbuch, wenn es euch gefällt, gerne für eure Freunde oder eure Familie :) Und wenn es euch gefällt helft mir bitte mit dem Projekt :)

Falls ihr keine Lust auf Paypal habt, dann könnt ihr auch gerne flattrn :) alles, was ich über Paypal und Flattr von euch bekomme wird in dieses Projekt einfließen und auch dem Blog weiterbringen :)

Des weiteren habe ich eine Seite oben in der Leiste eingerichtet um immer auch auf diesen Artikel zugreifen zu können :)

Ich wünsche euch erst einmal viel Spaß beim Nachkochen :)

 

またね、
カトリン(^_−)−☆/Katrinschen☆〜(ゝ。∂)

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Zarte Eingeweide mit pinken Einschlag

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Eingeweide?
Was das angeht, entbehrt ein Rote Beete-Süßkartoffel-Gratin wohl nicht einer gewissen Ähnlichkeit mit diesen…aber keine Angst…es schmeckt besser als es aussieht!

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